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Solar-Straßenlaternen haben sich als nachhaltige und kostengünstige Lösung für die Beleuchtung in städtischen und ländlichen Gebieten etabliert, die sich auf Photovoltaik-(PV)-Paneele verlassen, um Sonnenlicht in Elektrizität umzuwandeln. Ihre Leistung und Zuverlässigkeit werden jedoch stark von den Wetterbedingungen beeinflusst, die ihre Funktionalität entweder optimieren oder behindern können. Das Verständnis dieser wetterbedingten Auswirkungen ist entscheidend für die Entwicklung effizienter Solarbeleuchtungssysteme, die Planung von Wartungsplänen und die Gewährleistung einer gleichmäßigen Beleuchtung. Dieser Artikel untersucht, wie verschiedene Wetterfaktoren – einschließlich Sonnenlichtintensität, Temperatur, Niederschlag und extreme Wetterereignisse – Solar-Straßenlaternen beeinflussen, zusammen mit praktischen Strategien zur Minderung potenzieller Risiken.
Sonnenlicht ist die primäre Energiequelle für Solar-Straßenlaternen, daher bestimmen seine Intensität und Dauer direkt, wie viel Elektrizität PV-Paneele erzeugen können.
In Regionen mit reichlich, unversperrtem Sonnenlicht (z. B. sonnige Tage in trockenen oder gemäßigten Zonen) arbeiten PV-Paneele mit nahezu maximaler Effizienz. Beispielsweise kann ein Standard-Solarpanel mit 100 W unter 4-5 Stunden direkter Sonneneinstrahlung 400-500 Wh Strom pro Tag erzeugen und die Batterie vollständig aufladen, um dieLED-Leuchte8-12 Stunden lang in der Nacht zu betreiben. Solche Bedingungen gewährleisten eine gleichmäßige Helligkeit und verhindern eine Entladung der Batterie.
Bewölkte oder bedeckte Tage: Diffuses Sonnenlicht reduziert die Leistung von PV-Paneelen um 30 %-70 %. An stark bewölkten Tagen erzeugt ein 100-W-Panel möglicherweise nur 100-200 Wh, was zu einer unzureichenden Batterieladung führt. Dies kann dazu führen, dass die LED-Leuchte vorzeitig gedimmt wird oder mitten in der Nacht ausgeschaltet wird, was die Sicherheit in Bereichen wie Straßen oder Parkplätzen gefährdet.
Kurze Tageslichtstunden: Im Winter oder in Regionen mit hohem Breitengrad (z. B. Nordeuropa, Kanada) begrenzen kürzere Tageslichtperioden die Ladezeit. Beispielsweise haben einige Gebiete während der Wintersonnenwende nur 6-7 Stunden Tageslicht – viel weniger als die 8-10 Stunden, die für eine vollständige Batterieladung benötigt werden. Im Laufe der Zeit kann dies zu einer „Tiefentladung“ der Batterien führen, wodurch ihre Lebensdauer um 20 %-30 % reduziert wird.
Verschattung: Selbst eine teilweise Verschattung (durch Bäume, Gebäude oder Staubansammlung) erzeugt „Hotspots“ auf PV-Paneelen, wodurch die Gesamteffizienz verringert und möglicherweise Zellen beschädigt werden. Eine Studie der Internationalen Energieagentur (IEA) ergab, dass eine 10 %ige Verschattung eines Panels die Leistung um bis zu 50 % verringern kann.
Während sich Solarmodule auf Sonnenlicht verlassen, wirken sich extreme Temperaturen – sowohl hohe als auch niedrige – negativ auf ihre Leistung und die Lebensdauer der Batterien aus.
Die meisten PV-Paneele haben einen optimalen Betriebstemperaturbereich von 25 °C-35 °C (77 °F-95 °F). Wenn die Temperaturen 40 °C (104 °F) übersteigen, sinkt die Paneeleffizienz um 0,3 %-0,5 % pro Grad Celsius. Beispielsweise kann ein Panel mit 20 % Effizienz bei 25 °C auf 17 %-18 % Effizienz bei 45 °C sinken. Dies liegt daran, dass hohe Temperaturen den Elektronenwiderstand im Halbleitermaterial des Panels erhöhen, wodurch die Energieumwandlung verringert wird.
Darüber hinaus beschleunigt hohe Hitze die Batteriealterung. Lithium-Ionen-Batterien (die üblicherweise in Solar-Straßenlaternen verwendet werden) verlieren schneller an Kapazität, wenn sie über einen längeren Zeitraum Temperaturen über 35 °C ausgesetzt sind. Eine Studie des National Renewable Energy Laboratory (NREL) aus dem Jahr 2023 zeigte, dass Lithium-Ionen-Batterien in heißen Klimazonen (z. B. Wüstenregionen) eine Lebensdauer von 3-4 Jahren haben, verglichen mit 5-7 Jahren in gemäßigten Klimazonen.
Kalte Temperaturen (unter 0 °C/32 °F) beschädigen PV-Paneele nicht direkt, können aber die Batterieleistung beeinträchtigen. Lithium-Ionen-Batterien weisen bei Kälte eine geringere Lade- und Entladekapazität auf – beispielsweise kann eine Batterie bei -10 °C (14 °F) nur 70 %-80 % ihrer Nennkapazität halten. Dies bedeutet, dass die Batterie möglicherweise nicht genug speichert, um die Leuchte die ganze Nacht mit Strom zu versorgen, selbst wenn das PV-Panel tagsüber genügend Strom erzeugt.
Frosttemperaturen bergen auch Risiken für Batteriegehäuse. Wenn Feuchtigkeit in das Gehäuse eindringt und gefriert, kann dies das Batteriegehäuse beschädigen oder elektrische Verbindungen beschädigen, was zu einem Systemausfall führt.
Regen, Schnee und Nebel reduzieren nicht nur das Sonnenlicht, sondern bergen auch physische und elektrische Risiken für Solar-Straßenlaternen.
Leichter bis mäßiger Regen kann dazu beitragen, Staub und Schmutz von PV-Paneelen zu reinigen und die Effizienz vorübergehend zu verbessern. Starker Regen oder Gewitter bergen jedoch zwei Hauptbedrohungen:
Wassereintritt: Schlecht abgedichtete Anschlusskästen, Batteriegehäuse oder LED-Leuchten können das Eindringen von Regenwasser ermöglichen, was Kurzschlüsse verursacht. Dies ist eine Hauptursache für Systemausfälle – laut einem Branchenbericht aus dem Jahr 2024 sind 35 % der Fehlfunktionen von Solar-Straßenlaternen auf Wasserschäden zurückzuführen.
Blitzeinschläge: Solaranlagen sind anfällig für Blitze, da PV-Paneele als große leitfähige Oberflächen wirken. Ein direkter oder naher Blitzeinschlag kann den Wechselrichter, den Laderegler oder die Batterie beschädigen, was kostspielige Ersatzteile erfordert.
Schneeansammlungen auf PV-Paneelen blockieren das Sonnenlicht vollständig und stoppen die Energieerzeugung. Selbst eine dünne Schneeschicht (1-2 cm) kann die Leistung um 80 %-90 % reduzieren. Wenn Schnee schmilzt und wieder gefriert, bildet er Eis, das schwerer und schwerer zu entfernen ist – Eis kann PV-Paneele beschädigen oder Montagestrukturen unter seinem Gewicht verbiegen.
In schneereichen Regionen ist der Winkel des PV-Panels entscheidend. Paneele, die in einem steileren Winkel (30 °-45 °) installiert sind, ermöglichen es dem Schnee, leichter abzurutschen, wodurch Ausfallzeiten minimiert werden. In Gebieten mit starkem Schneefall kann jedoch eine manuelle oder automatische Schneeräumung (z. B. beheizte Paneele) erforderlich sein.
Nebel streut das Sonnenlicht und reduziert seine Intensität ähnlich wie an bewölkten Tagen. Darüber hinaus kann Dunst eine Feuchtigkeitsschicht auf PV-Paneelen hinterlassen, die in Kombination mit Staub einen Film bildet, der die Effizienz weiter senkt. In Küstengebieten kann salzhaltiger Nebel Metallkomponenten (z. B. Halterungen, Verkabelung) korrodieren und die Lebensdauer des Systems verkürzen.
Extreme Wetterereignisse – wie Hurrikane, Taifune, Sandstürme und Hagelstürme – können schwere, langfristige Schäden an Solar-Straßenlaternen verursachen.
Starke Winde: Hurrikane oder Taifune mit Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h können Lichtmasten umwerfen, PV-Paneele beschädigen oder Kabel abreißen. Im Jahr 2022 zerstörte Hurrikan Ian über 5.000 Solar-Straßenlaternen in Florida, USA, aufgrund starker Winde und herumfliegender Trümmer.
Hagelstürme: Hagelkörner (insbesondere solche, die größer als 2 cm/0,8 Zoll sind) können PV-Paneele beschädigen oder zerbrechen. Standard-PV-Paneele haben eine Schicht aus gehärtetem Glas, sind aber nicht immun gegen große Hagelkörner. Ein Hagelsturm im Jahr 2021 in Colorado, USA, beschädigte 12 % der Solar-Straßenlaternen in dem betroffenen Gebiet.
Sandstürme: In trockenen Regionen (z. B. Naher Osten, Zentralasien) lagern Sandstürme eine dicke Sandschicht auf PV-Paneelen ab, die das Sonnenlicht blockiert und die Glasoberfläche zerkratzt. Dies reduziert die Effizienz um 40 %-60 % und kann Paneele dauerhaft beschädigen, wenn sie nicht umgehend gereinigt werden.
Um die Auswirkungen des Wetters auf Solar-Straßenlaternen zu minimieren, werden folgende Strategien empfohlen:
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Das Wetter spielt eine entscheidende Rolle für die Leistung, Zuverlässigkeit und Lebensdauer von Solar-Straßenlaternen. Von reduziertem Sonnenlicht an bewölkten Tagen bis hin zu katastrophalen Schäden durch Hurrikane stellt jeder Wetterfaktor einzigartige Herausforderungen dar. Durch das Verständnis dieser Auswirkungen und die Umsetzung gezielter Minderungsstrategien – wie die Verwendung wetterbeständiger Komponenten, die Optimierung des Systemdesigns und die Durchführung regelmäßiger Wartungsarbeiten – können Solar-Straßenlaternensysteme widerstandsfähiger gemacht werden. Da sich die Welt in Richtung erneuerbare Energien bewegt, wird die Bewältigung wetterbedingter Risiken der Schlüssel zur Erschließung des vollen Potenzials der Solarbeleuchtung in verschiedenen Klimazonen sein und eine nachhaltige und zuverlässige Beleuchtung für Gemeinden weltweit gewährleisten.